Um den ASKOHEAT+ / + 2.0 erstmals in ein System zu integrieren, führt Sie der
Schnellstart-Assistent Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme.
Dabei werden die grundlegenden Systeminformationen erfasst, im Hintergrund automatisch aktiviert und eine Verbindung aufgebaut.
Ablauf des Schnellstart-Assistenten:
Registrierung --> Warmwasserspeicher --> Temperatureinstellungen --> Legionellenschutz --> Speicher-Umwälzpumpe --> PTH-Einstellungen

In diesem Schritt erfolgt die Registrierung des ASKOHEAT+ / + 2.0 im System.

⚠️ Datenschutzhinweis zur Registrierung
Tragen Sie hier die relevanten Angaben zum Warmwasserspeicher ein, in dem der
ASKOHEAT+ / + 2.0 verbaut ist.
Auswahl der Einbauposition: (Die Einbauposition beeinflusst maßgeblich die Schichtung und das Heizverhalten.)
Angabe des Speichervolumens in Litern
Auswahl des Materials des Behälters (z. B. „emailliert“ bei Trinkwasserspeichern)
Festlegung, ob es sich um Trinkwasser oder Heizungswasser handelt
Die Temperatureinstellungen definieren das Verhalten des ASKOHEAT+ / + 2.0 in verschiedenen Betriebsmodi. Sie steuern, unter welchen Bedingungen Heizphasen aktiviert oder deaktiviert werden.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Hysterese.
Sie verhindert, dass der ASKOHEAT+ / + 2.0 bei geringfügigen
Temperaturabweichungen ständig ein- und ausgeschaltet wird.
Der ASKOHEAT+ / + 2.0 kann mit einem internen und bis zu vier externen Sensoren arbeiten.
Interner Sensor (Sensor 0)
Externe Sensoren (PT1000)
💡 Der Einsatz externer Sensoren ermöglicht:
Zur Einhaltung hygienischer Standards kann eine regelmäßige Hochtemperaturerwärmung aktiviert werden.
Dabei sorgt der ASKOHEAT+ / + 2.0 in festgelegten Intervallen dafür, dass das Wasser für eine bestimmte Zeit auf mindestens 65 °C erwärmt wird, um Legionellen abzutöten.
Diese Funktion ist essenziell für Warmwassersysteme mit Speichern, die nicht regelmäßig auf hohe Temperaturen erhitzt werden.
⚠️ Hinweis:
In diesem Bereich werden die Einstellungen zur Ansteuerung einer Speicher-Umwälzpumpe vorgenommen.
Die Pumpe dient der gezielten Umwälzung von warmem Wasser im Speicher.
Die Power-to-Heat (PtH) Einstellungen ermöglichen die Anbindung externer Systeme und die Kommunikation über Modbus.
Verfügbare Optionen:
Modbus Slave (RTU / TCP)
Falls der ASKOHEAT+ / + 2.0 als Modbus-Slave agieren soll
z. B. Energiemanager, HEMS, Loxone
RTU-Verbindung (RS485)
Für Modbus-RTU-Kommunikation
z. B. Zähler mit RS485-Schnittstelle
LAN-Verbindung
Für Modbus TCP/IP-Kommunikation
z. B. Wechselrichter, Batteriespeicher
Sondereinstellungen Modbus RTU/TCP
Detaillierte Protokoll- und Kommunikationseinstellungen zur Optimierung der
Modbus-Verbindung
Die Statusinfo ist eine zentrale Funktion und steht auf der Seite der PtH-Einstellungen zur Verfügung.
Sie ermöglicht jederzeit eine direkte Rückmeldung über den aktuellen Betriebszustand
des ASKOHEAT+ / + 2.0 – unabhängig davon, welche Einstellungen gerade vorgenommen
werden.

Nach der Inbetriebnahme können einzelne Parameter jederzeit angepasst oder ergänzt werden.
Dazu stehen zwei einfache Möglichkeiten zur Verfügung:
Alle Änderungen werden sofort übernommen und wirken sich unmittelbar auf das Betriebsverhalten des ASKOHEAT+ / + 2.0 aus.